Symphonie der Hoffnung

„Symphonie der Hoffnung“, ist ein Werk in drei Sätzen für symphonisches Blasorchester, Sopran- und Altstimme des jungen österreichischen Komponisten Thomas Doss nach einer Idee von Hans Mayr, Texten von Erich Fried und Mongo Stojka, sowie einem Exposé von Michael Mooslechner.

Symphonie der Hoffnung entstand im Jahr 2005, als Hans Mayr, ehemaliger Bezirksobmann des Blasmusikverbandes Pongau, den renommierten österreichischen Komponisten Thomas Doss ersuchte, die tragischen Ereignisse des Nationalsozialismus musikalisch zu thematisieren.

Die Aufgabe war: Auseinandersetzung mit einem Stück dunkler Vergangenheit unseres Landes über den Weg der Musik, verbunden mit Text und Bild.
Vor 60 Jahren, im Jahre 1941 wurden 123 geistig Behinderte aus der Versorgungsanstalt Schernberg, dem heutigen St. Vinzenz Heim in Schwarzach im Pongau, abtransportiert und ermordet. Schwester Anna Bertha Königsegg leistete dem Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten Widerstand und wurde zweimal verhaftet. Darüber hinaus wird in der erneuerten Fassung – das Werk wurde 2011 ergänzt – der Symphonie auch das Schicksal der Roma und Sinti vermehrt thematisiert. Das Jahr 1941 markiert den Beginn der Deportationen der österreichischen Roma und Sinti. Rund 85 Prozent dieser Volksgruppe – darunter ein Großteil von Harri Stojkas Familie – kamen in den Vernichtungsstätten des Dritten Reichs um.

In der sechsten Aufführung der Symphonie der Hoffnung mit Harri Stojka Ensemble am 14.März 2012 im Musikverein, erlebt die Harri Stojkas Komposition Gitancœur, eine musikalische Darstellung der Gipsies aus Indien, ihre Premiere in der Ausführung des Sinfonischen Blasorchesters aus Pongau.
Mehr Informationen unter: www.symphoniederhoffnung.at

Ausführende:
Harri Stojka & Ensemble
Sinfonisches Blasorchester Pongau
Johann Mösenbichler, Dirgent
Christiane Schober, Sopran
Agnes Wimmer, Alt
Andrea Stöger, Harfe

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